Mikrofon-Geheimtipp!

  • Hallo Leute,


    normalerweise komme ich aus der Ton-Ecke und bin auch professionell Sprecher und Moderator. Daher benutze ich beruflich entweder wirklich hochwertiges Equipment, das 3-4-stellige Beträge kostet oder habe bei mir zu Hause mittelklassiges Einsteigerequipment, bei dem das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt.
    Jetzt habe ich aber einen echten Geheimtipp für euch, vor allem für Leute, die gerne VLOGS drehen und ihre Tonqualität verbessern wollen.


    Die Kosten sind sensationelle 2,90€ für das König-Ansteckmikro
    http://amzn.to/1A8FoG1


    Erwartet hatte ich eigentlich nichts und wollte eigentlich nur eine Variante, bei der ich mein Mikro-SetUp nicht ständig auf- und abbauen muss, wenn ich Videos aufnehme, aber das Mikro hat mich für diesen Preis echt umgehauen.


    Eine Hörprobe könnt ihr hier sehen:


    Ich weiss, hier gibt es viele Let'sPlayer, vielleicht ist es auch für die interessant, wenn ihr ein Problem damit habt, dass euer Mikro euch zu sehr im Weg rumsteht oder ihr den Headset-Sound nicht so mögt.
    Das Mikro ging übrigens direkt in die Kamera rein, in der Nachbearbeitung habe ich noch eine leichte Kompression draufgelegt, die muss aber nicht sein. Und was man auch noch erwähnen sollte ist, dass mein Raum bei Weitem nicht optimal ausgestattet ist, auch wenn ich mit dämpfenden Elementen arbeite (bei Großmembranern), kommt immer noch eine Reflexion mit rein.


    Also mein Fazit:
    Das ist ein ordentliches Mikro zu einem unschlagbar günstigen Preis, vielleicht geht es ja in 3 Wochen kaputt, wer weiss, wenn es aber hält, war es einer der Top-Käufe des Jahres.


    (Von Maxplay88 bearbeitet - REF Link zu normaler Verlinkung)

  • Hallo Bridz,


    wie gesagt, ich habe nur eine leichte Kompression draufgelegt und natürlich noch in der Lautstärke normalisiert.
    Bei meiner EOS600D habe ich den Ton manuell knapp unter dem ersten Viertel gepegelt.
    Für meinen Geschmack ist ein bisschen viel Rauschen dabei, ich weiss nicht, ob das jemand hört, der sich nicht so häufig mit Mikrofonen beschäftigt.
    Das könnte sich durch etwas höheres Pegeln (wobei ich dann schon nahe am Clippen bin), weniger Kompression oder auch durch eine Hintergrundmusik ganz gut kaschieren lassen.

  • Habe mir das Modemic mal angeschaut und finde das ehrlich gesagt nicht ganz so prall.


    Zum einen hat es eine sehr starke Betonung der unteren Mitten und Bässe, bedingt durch den Nahbesprechungseffekt. Das mag für den ein oder anderen toll vorkommen, da sich so auch das aufgenommene Signal besser im Soundmix durchsetzt, ich empfehle da aber eher ein Mikro zu nehmen, das eine neutrale Stimmaufnahme bietet und in der Nachbearbeitung Kompression und einen EQ draufzulegen, da kommt man am Ende des Tages häufiger zu einem besseren Ergebnis (es sei denn man leistet sich 400-500€ Mikrofone, die genau auf diesen Nahbesprechungseffekt ausgelegt sind, das sind aber eher dynamische Großmembranmikros, wie das Elektrovoice RE30).
    Außerdem kommt bauartbedingt dazu, dass sehr viele Plopplaute mit übermittelt werden, also bei Ps, Ts oder auch S-Laute. Die kriegt man halt nicht mehr raus und zerstören meiner Meinung nach einen guten Eindruck eines Sprechers / Kommentators.